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25
Januar

Nicht nur als Rapper verzeichnet Eminem große Erfolge. 2002 ist er erstmals als Schauspieler in dem halb autobiographischen Film „8 Mile“ zu sehen.  Eminem spielt an der Seite von Kim Basinger, Brittany Murphy und seinem D12-Freund Proof den jungen Rapper Jimmy Smith Jr., auch „Rabbit“ genannt. „8 Mile“ bezieht sich dabei auf die „8 Mile Road“, die die hauptsächlich von Afroamerikanern bewohnte Stadt Detroit von der weißen Vorortbevölkerung trennt. Seine Umgebung ist von Arbeitslosigkeit, schleichendem Verfall und Kriminalität gezeichnet.

Als Weißer Rapper hat er es entsprechend schwer sich Respekt zu verschaffen. Dennoch schafft er es in zahlreichen Rap-Battles, die seine Leidenschaft sind, sich die Anerkennung der überwiegend Schwarzen Rapper zu verdienen. Insgeheim träumt Rabbit vom großen Ruhm und einer Karriere als Rapper. Entschlossen versucht er das Geld, das er bei seinem Job in einer Automobilfirma verdient, für ein Demotape zu sparen. In den großen Battle-Raps im Club seines Freundes Future sieht er seine Chance endlich berühmt zu werden. Sein Freund und Förderer Future gibt ihm die Chance aufzutreten. Rabbit ist jedoch zu nervös und wird bei seinem ersten Versuch von dem schwarzen Rapper Lil’ Tic (gespielt von Eminems D12-Freund Proof) in Grund und Boden gerappt. Es sieht auch sonst alles andere als rosig aus im Leben des Jimmy Smith Jr. Nach der Trennung von seiner Freundin lebt er wieder zusammen mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester in einem kleinen Wohnwagen. Dort muss er sich mit der Alkoholabhängigkeit und den Freunden seiner Mutter herumschlagen. Auch in seinem Job läuft es nicht gut.

Erst als Rabbit seine neue Freundin Alex kennenlernt, scheinen die Zeichen auf Besserung zu stehen. Er bekommt erneut die Chance bei einem Battle-Rap sein Können zu beweisen. Diesmal macht er alles richtig und wird  prompt mit der Aussicht auf einen Vertrag bei einem Hip-Hop Label belohnt. Rabbits weiterer Werdegang wird nicht beschrieben. Somit wird Raum für eine Fortsetzung gelassen.

Die Parallelen zu Eminems richtigem Leben sind offensichtlich. Allerdings weist der Rapper ausdrücklich darauf hin, dass die Handlung nichts mit der Realität zu tun hat.
Anders als andere Sänger wie beispielsweise Britney Spears oder Mariah Carey, erntet Eminem für sein Filmdebut überwiegend positive Kritiken. Er kann neben seinen Rap Einlagen auch mit einer tollen schauspielerischen Leistung überzeugen.

2003 wurde der Film mit dem Oscar für den besten „Original Song“ ausgezeichnet.

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