Am Sonntag wurden in Los Angelos zum 52. Mal die begehrten Grammy Awards verliehen. Eminem wurde mit gleich zwei der Trophäen geehrt, die in der Musikindustrie in etwa mit dem Oscar der Filmindustrie vergleichbar sind. Sein Comeback-Album „Relapse“ wurde als das beste Rap Album des Jahres gekürt. Zusätzlich bekam Eminem einen Grammy für den Song „Crack A Bottle“, der in Zusammenarbeit mit 50 Cent und Dr. Dre entstand.
Abräumer der diesjährigen Grammy Verleihung war aber eindeutig Beyonce, die insgesamt 6 der vergoldeten Grammophone mit nach Hause nehmen durfte. Ebenfalls mit 2 Grammys wurde Lady Gaga geehrt, die mal wieder den wohl spektakulärsten Auftritt des Abends hinlegte. Nicht ihr wie gewohnt ausgefallenes Kostüm sorgte für Aufsehen, sondern ihr gemeinsamer Auftritt mit der Poplegende Elton John. Wie schon Eminem 2001 performte Lady Gaga einen ihrer Songs zusammen mit Elton John. 2001 sorgte bereits der gemeinsame Auftritt von Elton John und Eminem für weltweites Aufsehen, immerhin galt Eminem bis dahin als frauenverachtender Schwulenhasser. Der homosexuelle Musiker Elton John half Eminem mit der gemeinsamen Performance des Songs „Stan“ sein Image zu korrigieren. Eminem erklärte nach dem Auftritt, dass er das Wort „Schwuchtel“ in seinen Texten lediglich als Synonym für „Feigling“, „Loser“ oder „Weichei“ benutze.
Am Sonntag wandelte also Lady Gaga auf Eminems Spuren und legte mit Elton John ein überraschendes Duett hin. Lady Gaga spielte neben diesem an einem großen Flügel und sang ihr Ballade „Speechless“ so ruhig und mit so viel Gefühl, wie man es der aufgedrehten, stets auffallend gekleideten Lady Gaga vielleicht gar nicht zugetraut hätte. Elton John scheint also wirklich ein Garant für Überraschungen zu sein. Und wer weiß, vielleicht legt Eminem ja nächstes Jahr wieder nach und wir dürfen einen weiteren gemeinsamen Auftritt mir Elton John sehen. Die beiden sind schließlich auch privat befreundet. Elton John hilft Eminem gerade von seiner Tablettensucht loszukommen.
Stay in touch with the conversation, subscribe to the RSS feed for comments on this post.
hoffe er sahtn nächstes jahr mit “recovery” wieder ordentlich ab
29. Juni 2010 at 20:38